Wo man “lokale” Lebensmittel aus Karst und Istrien kaufen kann

Der Karst nährt Triest. Die Behauptung spiegelt die weltlichen Beziehungen zwischen dem Hinterland und der julianischen Hauptstadt wieder indem der produktive Charakter einer Erde hervorgehoben wird die nicht ausschließlich aus Kalkstein besteht. Das durch tragische Ereignisse des 20.Jahrhunderts belastete “unfruchtbare” Land war steht’s Opfer heftiger Böen der Bora und dem Mistrauen einer variablen, formbaren Grenze. In diesem Bereich hinter der Stadt können einzigartige Lebensmittel und Weine gedeihen. In unserer Anleitung legen wir besonderen Wert auf Produkte, hergestellt von kleinen, handwerklichen und nachhaltigen Betrieben. Dieses landwirtschaftliche Gewerbe hat seine Wurzeln in den Geschichten, die am Grund der Dolinen kultiviert wurden, in denen die Mlekarice (Milchfrauen) oder in den heutigen Überschneidungen, die in den verschiednen Kulturen miteinander verflochten waren. “Wir sind, was wir essen” hat jemand vor sehr langer Zeit geschrieben. Der Karst macht keine Ausnahme.

Die Ecken lokaler Produkte zwischen Karst und Istrien

In den 12 Gemeinden zwischen Muggia und dem Karst Görz gibt es einige landwirtschaftliche Betriebe, wie den Bauern Bajta in Sales und Gruden-Zbogar in Samatorza, wo man auch Produkte anderer Bauernhöfe kaufen kann. Im Karst-Görz, nahe dem renommierten Restaurant “LokandaDevetak”, in San Michele del Carso steht ein großes Angebot an lokalen Produkten zu Verkauf: Olivenöl, Essig, alle Weine die auf der Karte im Restaurant zu finden sind, Mehl, Bio Teigwaren, Kosmetikprodukte, Grappa, Bücher – speziell über den Ersten Weltkrieg. Diese Betriebe sind eine Art Drehscheibe für Bauern, die nur eine begrenzte Produktion an Waren ausstellen und verkaufen können. In den letzten Jahren hat sich die Zusammenarbeit zwischen Karst und Istrien bieten Weine und lokale Produkte an: den Kaffee Vatta in Opicina, den Be Happy in Prosecco, den Bunker Wine in Aurisina, den Lokal Market in Piazza a Bagnoli della Rosandra. Ebenfalls auf dem Platz Bagnoli (Boljunec) in der Bäckerei Ota findet man einheimische Produkte.

Die Obst- und Gemüsemärkte in Triest

Der Markt, ist der Ort, an dem die Spezialitäten des Gebietes zu finden sind und wo sich die Hersteller über die lokalen Produkte austauschen.

Im Zentrum von Triest am Piazza Vittorio Veneto trifft sich jeden Dienstag der mercato di Campagna Amica (Kreatur von Coldiretti); aber auch Samstagmorgen am campo San Giacomo und am Donnerstag am giardino dell’Itis in der via Pascoli. Es gibt auch einige lokale Produzenten (Musina di Servola und Gruden-Zbogar) und dann gibt es auch noch “quasi locali” Produzenten, aus benachbarten Landwirtschaften: viele Bauern, die die Verkaufsflächen füllen, man findet wirklich alles. Zusätzlich bietet der Piazza Sant’Antonio jeden Morgen von Dienstag bis Samstag einen Obst- und Gemüsemarkt auf dem Sie einheimische und andere Produkte kaufen können.

Obst und Gemüse: Direktvertrieb vom Bauernhof

Am –Stadtrand von Triest (Stadtteil Campanelle-Via De Almerigotti24) befindet sich der Bio-Bauernhof Aluna. Jeden Mittwoch und Samstag können Sie im Hofladen einkaufen.

In der Region San Luigi findet ein Wochenmarkt statt; die Familie Radetic (slowenisch Medja Vas) bietet Obst und Gemüse aus Eigenanbau an, darüber hinaus werden Käse, Joghurt, Milch, Wein und Eier aus eigener Produktion angeboten.

Joel Mrvic vom JNZK-Hof: ist jung, betreibt Freilandhaltung, respektiert stets die Natur.

Wenn Sie in den Karst aufsteigen finden Sie in Samatorza den Bauernhof Gruden-Zbogar, hier können Sie sämtliche Produkte verkosten.

 

Käse: Direktverkauf vom Bauernhof

Radetic findet man nicht nur in San Luigi sondern auch auf ihrem Bauernhof in Medeazza. Ebenfalls im Karst finden Si eden schon erwähnten Bauernhof Gruden Zbogar in Samatorza; die Produkte des Betriebes Pernarich in Visogliano; der Hof von Erika Suc in Borgo Grotta Gigante; auch der Betrieb von Lenard Vidali in Padriciano ist immer einen Besuch wert; wie auch der Hof Antonic im Karst in Ceroglie (nahe den Wegen des Berges Hermada) mit seinen Delikatessen aus Schafsmilch.

Besonders erwähnt werden muss die Landwirtschaft von Zidaric: hier wird der berühmte Käse “Jamar” hergestellt; dieser Käse reift mehrere Monate in einer typischen Höhle. Neben dieser Art genannt “Majestät”, bieten die Zidaric’s noch eine große Auswahl an Kuhmilchkäse an.

Fleisch und Schinken: Direktverkauf vom Bauernhof

Den Karst ohne Fleisch und Schinken, ob roh oder gekocht, gibt es nicht. Die erste Station, wo Touristen unbedingt einkehren müssen ist die Landwirtschaft Bajta in Sales. Normalerweise ist der Verkauf in der Fleischerei, jeden Morgen von Donnerstag bis Sonntag geöffnet. Wir empfehlen die Öffnungszeiten vorab sicherzustellen. Nahe Prosecco finden Si eden Bio-Bauernhof Franco Regent. Ein etwaiger Besuch sollte direkt am Hof angemeldet werden.

Bewegt man sich Richtung Görz, gibt es ausgezeichnete Salami bei Sara Devetak. Dann im Bereich der Polazzo-Hügel (berühmt für ihre Beteiligung während des ersten Weltkrieges,ein von Gräbern überfülltes Gebiet) findet man den gleichnamigen Bauernhof; hier kann man in freier Wildbahn gezüchtetes Kuh- und Schaffleisch kaufen. Die besonderen (authentischen) Eigenschaften vieler Karstzüchter: die Tiere ernähren sich ausschließlich vom Gras, das hier auf den Weiden wächst. Wechselt man von rotem Fleisch zu “Weißem”, kommt man an der Familie Grmek di Gropada nicht vorbei. Auf diesem Hof wird Hühnerfleisch verkauft. Achtung der Verkauf findet nur mittwochs statt, es ist ratsam vorher Kontakt aufzunehmen.

Honig: Direktverkauf vom Bauernhof  

Die Bienen sind die Zukunft unseres Planeten. Ohne sie ist die Menschheit dazu bestimmt, vom Erdboden zu verschwinden. Dieser Grund sollte ausreichen, um mehr zu unseren kleinen Honigproduzenten zu gehen und sie bei ihrer tradionellen Arbeit zu unterstützen. Eine Aktivität, die nicht ausschließlich mit dem Zweck des Gewinns verbunden sein kann und darf, sondern mit einer echten Mission zur Rettung der Welt.

So wie die an der Ostgrenze lebenden Menschen Zeichen gegenseitiger kultureller Unterschiede tragen, drückt der Honig auch eine solche Artenvielfalt aus, die sich in besonderer Qualität niederschlagen kann.

Zwischen Settimi und Ziani in Trebiciano; FarmaJakne in San Givanni di Duino und dem Honig von Andrea Piscancs (slowenisch Pis’cianzi) ist die Auswahl sehr groß und immer von ausgezeichneter Qualität.

In der Region Görz ist besonders der preisgekrönte Silvan Ferfolja in Doberdo de Lago zu erwähnen und Sara Devetak (Casa di Sapori) in San Michele im Karst.

Olivenöl: Direktverkauf vom Bauern

Die Produktion von Öl war noch nie so in Mode und florierend wie in den letzten Jahren. Die Vielfalt der ursprünglichen Sorte Bianchera (slowenisch Belica) zeigt inzwischen von internationaler Qualität. Sie ist zur Grundlage von Tergeste Dop, dem Öl der Ostgrenze geworden.

Die landwirtschaftliche Genossenschaft Triest in der Via Travnik (Industriegebiet Nahe Muggia und Dolina) verkauft dieses Öl um ca. € 10,00 pro Liter.

In Breg (Gemeinde Dolina) findet man die Genossenschaft Dolga Krona. Da findet man den Keller von Kocjancic der hochwertigen Wein und Öl produziert. Darüber hinaus gibt es in Dolina andere große Produzenten von extravergine di oliva, die leicht rückverfolgbar sind z.B. Fior Rosso (Montedoro), Sancin, Ota, Starec und Parovel.

In Muggia gibt es Lenardon (in Pisciolon).

Heilkräuter und Derivate: Direktvertrieb vom Hof  

Im Karst wachsen überall wilde Käuter und seit einigen Jahren haben sich lokale Unternehmen der Herstellung von Kräutertees, Gewürzsalzen, Essenzen, Salben und Seifen verschrieben. Einer der bekanntesten Betriebe PuressOil di Martina Malalan zwischen Banne und Padriciano, kultiviert einige einheimische Pflanzen wie Bohnenkraut, Thymian, Salbei und auch importierte Arzneimittel, einschließlich Lavendel. Auch Erika Inamo in Bagnoli arbeitet an Arzneimitteln und Kräutertees, Kompotten, Gemüse und Honig.

Lachs: Direktvertrieb vom Hof  

An den Quellen des Bagnoli della Rosandra (Gemeinde San Dorligo della Valle), hat Zobec 1984 eine Aquakulturanlage geschaffen, in der Lachse gezüchtet werden. Jüngst wurde dieser Anlage an der Mündung des Timavo eine weitere hinzugefügt. Der Betrieb verwaltet alle Produktionsstufen unabhängig und produziert seinen eigenen Bio-Lachs aus der Zucht vor Ort. Wie in den meisten lokalen Betrieben können Sie auch hier andere Produkte wie Bier, Wein, Kartoffel, Tomaten, verschiedenes Gemüse und Breg-Öl kaufen.

Stadtläden: hier finden Sie lokale Produkte in Triest

Wenn Sie in Eile sind und nicht direkt an die Einkaufsquelle kommen, finden Sie die meisten in diesem Artikel genannten Produkte auch in Bars, Vinotheken, historischen Cafes und Fachgeschäften.

Vor allem in den historischen Cafes von Triest, wie seit Herbst 2020 il Caffè SanMarco. Das Tommaseo ha teine ausgezeichnete Auswahl an lokalen Weinen. Außerdem findet man im Zentrum das Caffè Centrale (Piazza San Giovanni) dort kann man lokale Lebensmittel und Weine kaufen. Speziell für Wein gibt es die Weinhandlung Bischoff und Nanut, die Bar X und Giovinoto. In der Viale Ippodromo gibt es die Weinhandlung Bere Bene.

Heilkräuter finden Sie auf dem Corso Italia bei Erba Matta, die Kräuterecke, dort gibt es auch Karstprodukte von Martina Malalan.

Karstprodukte finden Sie auch im Qualitätsgeschäft Sfreddo (Via Battisti), im Supermarkt Zazzeron in Cattinara und im multinationalen Markt Eataly am Hafen.

Erfahrungsgemäß am einfachsten ist es den Fachmann nach lokalen Produkten zu fragen. In den letzten Jahren ist in der Tat die Sensibilität (und Präsenz) der Nachfrage nach Produkten aus der Gegend enorm gestiegen und wenn es ihr Geschäft nicht haben sollte, könnten Sie in diesem Sinn urgieren.

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Über unsere „Botega“, den E-Commerce-Bereich unseres Trieste.Green-Portals, in dem Sie Produkte von lokalen Unternehmen wie den oben genannten kaufen können, können Sie einen Vorgeschmack auf unser Territorium mit nach Hause nehmen. Weine, Olivenöl, Aufschnitt, Käse, Kräutertees und viele andere.

HABEN WIR IHREN VERKAUF VON LOKALEN PRODUKTEN VERGESSEN?

Es gibt viele Orte, an denen man sie kaufen kann, und die Liste, die wir hier vorschlagen, ist angesichts der Neuheiten und Besonderheiten der Einzelhandelslandwirtschaft möglicherweise nicht vollständig. Wenn Sie nicht eingegeben wurden, haben Sie aus diesen Gründen noch Zeit, Ihre Daten an diese E-Mail-Adresse zu senden: [email protected]

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