Der Karst besteht aus Stein und als er in Wände transformiert wurde, wurde er zum Tempel der Alpinisten. Wo man sich auf einigen 100 Metern über Meeresniveau befindet, bringt die Karsthöhe einige Plätze hervor, die zu den schönsten Kletterparadiesen Europas zählen. Betrachtet man das Territorium als Unikum, muß man sagen, daß es sich um eine Gegend handelt wo physische Barrieren bzw. Grenzen eine bleibende Erinnerung hinterlassen. Der Karst bietet geologische Aspekte in allen Varianten und erlaubt es, unter Berücksichtigung der Anwendung aller natürlichen Gegebenheiten, auf Klippen, Wänden oder berühmten “Traversen” zu klettern um sich an atemberaubenden Szenarien zu erfreuen. Die Geschichte dieser speziellen Sportart in Triest geht auf’s 20.Jahrhundert auf den Namen Napoleone Cozzi, Alpinist, zurück, der in Val Rosandra die ersten Klettersteige eröffnete.

Während der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts ist es vor allem der legendäre Emilio Comici, der die Alpinkultur verbreitet hat. Er ist es, der die ersten großen Klettersteige gründete-immer im Val Rosandra und auf den Wänden der Napoleonica Straße. 1929 war es eben dieser Comici, der, vor dem Aufkommen der “brutti” – eine Gruppe von jungen und begeisterten Alpinisten – eine der langlebigsten Kletterschulen in Italien gründete. In den Folgejahren muß an Tiziana Weiss erinnert werden, einer Triestinerin und eine der ersten Frauen auf der Welt, die den 6.Schwierigkeitsgrad geschafft hat. Im alpinen Rückblick muss auch an Enzo Cozzolino gedacht werden, Bergsteiger, der als einer der 7.Grad Pioniere gilt.

Unter den Kletterern “Giuliana”, aber noch mehr unter den Bergliebhabern muss letztendlich an Spiro Dalla Porta Xydias gedacht werden. Kurz vor dem Hundersten Geburtstag gestorben, hat Spiro Xydias den Alpino Nationale Soccorso gerade in Triest gegründet. Eine besondere Verbindung der Berge 

 

Napoleonica 

Besagte Strecke hat ihren Namen vom legendären Transit der französischen Truppen, die Ende des 18.Jahrhunderts während der berühmten Kampagne “Italia del carso” Triest besetzten. Die Napoleonica (auch Strada Vicentino genannt) ist ein langer Weg, der den Ort Prosecco mit der Zone des allgemein mehr bekannten Obelisk, also Opicina, verbindet.

Auf dem benachbarten Weg in dieser einzigartigen Landschaft, die den selben Namen wie der meist verkaufte Wein hat, ist der Weg zwischen einer riesigen Kalkwand und einer steil abfallenden Sicht auf’s Meer eingebettet. Diese Zone wurde im Laufe des 20.Jahrhunderts zu einem wahren und eigenen Paradies für die Kletterliebhaber. Für die Fachleute ist es vorallem eine Felswand zwischen Wintergärten und verschiedensten Schwierigkeitsgraden. Für die, die sie besuchen, ist die Napoleonica der richtige Ort um die sogenannten “Traversi” zu probieren, horizontale Anstiege, die für ein Training geeignet sind und die, Dank des Charmes, den die Landschaft hervorrufen kann, zu einem echten Vergnügen werden. Diese Besonderheit ist ein in Europa einzigartiges Beispiel. Hier können Kletterer das ganze Jahr über stundenlang alleine trainieren, um den Schwierigkeitsgrad zu finden, den sie am liebsten mögen und warum nicht die Wand in einem zu bewältigen.

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Val Rosandra 

Die Umgebung, sehr ähnlich der alpinen Gebirgswelt, bietet die größte Attraktion für Alpinisten und Kletterer, die sich dafür entscheiden, entlang dieser Wände zu klettern. Mit den Klippen ganz Nahe der klassischen Berge lebt das Val Rosandra vor allem vom großen Ruhm und der Erfahrung von Emilo Comici und seiner Bergsteigerschule. In den 1920 Jahren wurde eine der ersten italienischen Bergsteigerschulen gegründet, die bis heute, fast ein Jahrhundert später, Bergsteiger aus aller Welt anzieht.

Einmal in der Wand, erinnert die Umgebung des Bergsteigers an den Alpenraum. Der Canyon, ausgewaschen vom Wildbach “Rosandra” (slowenisch Glinscica) verläuft entlang des Tales umgeben von langen Geröllstrecken, die die kleine Kirche schützen, die der Santa Maria in Siaris gewidmet ist; einst ein Ziel der Bruderschaft der Battuti und Gegenstand zahlreicher Legenden. Klettern in den “Valle”, wie die Triestiner sagen, hat ein Faktum, das jeder Kletterer kennen und respektieren muß. An einigen Orten nisten jedes Jahr einige geschützte Tierarten- der Rabe, der Wanderfalke und manchmal auch der Uhu. Aus diesem Grund erläßt die Gemeinde San Dorligo della Valle/Dolina spezielle Verordnungen, die ein Klettern in der Brutzeit verbieten. Die Vorschriften zu respektieren sind die Voraussetzung für ein funktionierendes und zunehmend grundlegendes Zusammenleben mit der Umwelt.

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Costiera 

Wenn man die sogenannte Costiera entlang fährt, die von Triest nach Venedig führt, kommt man einem bestimmten Punkt zu einem kurzen Tunnel, der in den Fels geschlagen wurde. Der, den die Einheimischen “galleria naturale” nennen, verbirgt einige der beeindruckendsten Kletterwände Europas.

Ein Ort, an dem man den besonderen Tanz der balestrucci (ein Vogel, der sehr oft irrtümlich für Schwalben gehalten wird) beobachten kann. Die Klippe ist über einen steilen und holprigen Pfad, der vom Parkplatz zum Küstenweg führt, erreichbar. Hat man den ersten schwierigen Weg geschafft, findet man auf der rechten Seite weitere Wege, die zum Fuß der Klippe führen. Aufgrund der Schwierigkeit dorthin zu kommen, ist es ratsam, Acht zu geben und sich in absoluter Sicherheit zu bewegen.

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Caravella 

Die Bucht von Sistiana (Slowenisch Sesljan) ist ein Zufluchtsort, der den Küstenweg vom Schloss Duino bis hin zu den FKK-Stränden der costa dei barbari umfasst. Einmal an der Meeresküste angekommen kann man Richtung “la Caravella” fahren, der Name des antiken Strandbades. Hinter dem Parkplatz steht ein altes, komplettes Amphitheater, das das Herz der Kletterer höher schlagen läßt. Diese Wände werden das ganze Jahr von Kletterern, die aus ganz Europa kommen, frequentiert.

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Oltre confine

Der rio Ospo mündet im Gemeindegebiet von Muggia ins Meer. In einer Zeit, in der in Triest die HabsburgerFlagge wehte und im Küstengebiet die Serenissima Repubblica von Venedig regierte, markierte die Ospomündung eine der vielen Grenzen Richtung Osten. Und wenn in Italien der Name Ospo nur für diesen Fluß bekannt ist, der seinem Lauf in östlicher Richtung folgt, werden Sie auf das gleichnamige slowenische Land stoßen. Osp, nur einen Steinwurf von der Grenze zwischen Italien und Slowenien entfernt, ist in ganz Europa durch eine riesige Höhle berühmt, die vor sehr langer Zeit zusammenbrach und ein riesiges Amphitheater ans Licht brachte, mit Wänden die in einigen Fällen höher als 120 Meter sind. Ein magischer, unberührter Ort-auch hier müssen die Verordnungen beachtet werden, die insbesondere in Bezug auf den Uhu, das Klettern zu bestimmten Zeiten im Jahr zu verbieten. Das Amphitheater wird von tausenden von Kletterern aus aller Welt frequentiert. Obwohl es nicht weit entfernt sehr technische Klippen gibt, die von Profis als schwierig angesehen werden, bieten die Wände des Ospo-Amphitheaters Schwierigkeitsgrade von der einfachsten bis zur 9.Stufe.

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